Bittscheidt´s Stadthotel - Chronik

Gasthaus 1918

Die Grundmauern, welche sich heute unter dem Flügel "Nord" befinden, stammen aus dem Jahre 1858. Haus Frieding war ursprünglich ein großer Bauernhof. Die Familie Frieding hatte Grundbesitz, welcher sich südlich bis zum Lohbusch und nördlich bis zu den Kanälen erstreckte. Josef Frieding baute das ehemalige Gehöft aus in eine Gaststätte mit Getränkeausschank (Kneipe) und einem Fremdenzimmer. Er Betrieb nebenbei eine Kaltbäckerei (im Hause) mit Auslieferung.

Haus Frieding 1956

mit dem Grenzstein Münsterland Tor

Während des 2.Weltkrieges waren auch russische Gefangene untergebracht, welche zur Zwangsarbeit in der umliegenden Bauernschaft verpflichtet waren. Nach dem Weltkrieg wurde das in vielen Parzellen aufgeteilte (jede Parzelle war hypothekarisch belastet - die Frieding´s verarmten immer mehr) Grundstück verkauft. Josef Frieding zapfte bis 1972.

Historische Diashow aus den 60er Jahren

Haus Frieding 1989 - 2000

Haus Frieding 1989

Damit das Stammlokal der Gilde Natrop-Pelkum weiterbestand , hatten sich 1974 die Schützenbrüder August Peveling, Karlheinz Bittscheidt, Bernhard Knippers, August Möcklinghoff und Josef Buse zum Erwerb der "Kneipe" (mehr war von dem großen Haus nicht mehr zu bewirtschaften) entschlossen. 1978 wollten alle Ihre Anteile verkaufen und so zahlte Karlheinz Bittscheidt alle Teilhaber aus. Anschließend baute er alles um. Er errichtete 3 Bundeskegelbahnen, 5 Schießstände für Luftgewehr, Luftpistole und Armbrust, 1 Restaurant (Bauernstube), 1 Schänke (Hotelbar), 1 prof. Küche (vorher wurde auf einem kleinen Herd gekocht), 1 Festsaal für die Natroper Gilde und den jetzigen Flügel Süd mit 16 Zimmer und 22 Betten. Karlheinz Bittscheidt, ein Bauunternehmer, hat die Gaststätte ausgebaut und verpachtet. 1989 pachtete Martin Bittscheidt die vom Vorpächter heruntergewirtschaftete Gaststätte mit Fremdenzimmer und erwarb sie im Jahre 1994 von seinem Vater. Sofort begannen umfangreiche Renovierungs- und Anbaumaßnahmen. Martin Bittscheidt riß den bereits maroden Festsaal ab und errichtete hierauf einen neuen Festsaal, Konferenzraum, den jetzigen Flügel Nord mit zusätzlich 17 Zimmer und eine Sauna mit Solarium. Verbunden wurden alle Etagen erstmalig mit einem Aufzug.

So entstand der heutige Hotelbetrieb mit insgesamt 59 Betten.

aus dem Jahre 1989 / 1990



In den Jahren 2001-2004 wurde unsere Gaststätte im Hause unterverpachtet. Jetzt betreibt Martin Bittscheidt das Hotel mit Gaststätte wieder unter eigener Regie mit einem neuen jungen Team und voll renoviert. Die Firmen Gaststätte Haus Frieding und Haus Frieding Hotel GmbH sind erloschen. Das gesamte Hotel firmiert ab Dato unter

"Bittscheidt´s Stadthotel GmbH" & "Bittscheidt´s Gasthaus".

Seit Anfang Juli 2009 arbeitet Alexander Bittscheidt im Rahmen eines Jahrespraktikums an der Seite seines Vaters und lernt den elterlichen Hotelbetrieb gründlich kennen.

Im Juli 2009 wurde die gesamte Außenfassade grundrenoviert und ein neuer Anstrich läßt jetzt das Haus in einem neuen Glanz erscheinen. Weiterhin wurden die Gasthaus-Räumlichkeiten renoviert und großräumig verändert.

Ab Mai 2010 werden wir in unserem kleinen Biergarten im Grünen unter Eichen nach dem Motto " All-You-Can-Eat " ein Grill-Event anbieten. Hierbei können Sie für einen Preis soviel von unserem Grill- und Salatbüffet speisen wie Sie es wünschen. Unser Biergarten ist je nach Wetterlage in den Sommermonaten geöffnet.
Ebenfalls wurden alle Hotelzimmer in diesem Jahr renoviert.