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Von Landbauern und Halfmännern gab es in der Zeit des armen “eyveler Landes” zu Hauf. Viele Bürger des Landes hatten seinerzeit mit Ihrem “Broterwerb” zu kämpfen. So hatten viele neben den ländlichen Einkünften noch Nebenerwerb z.B. mit der Pottasch-Herstellung oder Leinweberei.
Die Zeit der französischen Besetzung brachte viel Umbruch in diese Region. Die Landflucht war an der Tagesordnung. So meldeten sich viele Junggesellen als Lehrlinge (um aus dem Dorf zu gelangen) und waren für immer verschwunden, damit sie nicht zu Wehrdiensten gezogen wurden. Von Vorteil war die Einführung der sogenannten Geburts- und Sterberegister, welche Napoleon erstmalig über das Beamtentum durchführen ließ. Diese Register sind heutzutage für die Ahnenforschung von großem Wert.
Durch die Rheinschiffahrt, der weitgehenden Industrialisierung des Ruhrgebietes und der Zunahme der Bedeutung des Bergbaus (Nordwanderung) wanderten viele Bittscheidt´s auf der Suche nach Arbeit oder durch Versetzung während des Militärdienstes zu den Bergbaustädten. So kann man heute unsere Heimatstädte Bonn, Düsseldorf, Oberhausen, Mülheim/Ruhr, Essen, Bochum und Gelsenkirchen nennen. In jüngerer Zeit haben einige Familienzweige ihre Heimat auch in Cloppenburg, Hamburg, Kassel, Aachen, Datteln, Dortmund, Heidelberg, Freiburg, Weilheim, Willich, München, Friolzheim, Pähl und Starnberg gefunden.
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