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Familie Bittscheidt |
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Woher kommen wir Bittscheidt´s |
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Übrigens : Ludwig van Beethoven wurde am 17. Dezember 1770 in der katholischen Pfarrkirche St. Remigius getauft. Sein genaues Geburtsdatum steht nicht fest*. Es mag der 15. oder 16. Dezember gewesen sein. Zu dieser Zeit wohnten die Beethovens in einer Mansardenwohnung in der Bonngasse**. |
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Man kann davon ausgehen, daß Joannes Jacobus oder dessen Vorfahren nach Bonn zugewandert sind. Höchstwahrscheinlich von dem Eifelhof “Butscheidt” bei der Gemeinde Wershofen – Ohlenhardt, jetzt Gemeinde Hümmel. Es gibt noch Familien mit dem Namen Butscheidt, deren Ahnenforschung jedoch noch nicht abgeschlossen ist. Die Änderung der Schreibweise unseres Nachnamens ist nicht ungewöhnlich. So gibt es Putscheitz, Pitscheid, Butscheidt, etc. |
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Denkbar wäre, daß der Joannes Jacobus Bittscheidt in der Zeit um 1730 den Hof Butscheidt bei Wershofen verließ um sein Glück im Nahen Bonn zu finden. Zur Registrierung wurde bei der Namensfrage oft einfach der Ort als Nachnamen gewählt. Nach dem Motto „ich komme vom Hof Budscheid“ und hieß fort an Puttscheidt o.ä., obwohl er anderslautend hieß. |
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Butscheids Boden |
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war eines der drei Arenbergischen Pachtgüter zu Wershofen, die zumindest seit dem 16. Jahrhundert keine vollständigen Höfe mit Haus und Grund waren. Die örtliche Überlieferung will wissen, dass es einst auch ein Hofhaus auf Butscheid gegeben habe, dessen Überreste ein noch vorhandener Steinhaufen sein soll. Sollte das zutreffen, so müssten fast sowohl Butscheids Boden als auch Butscheids Seiffen und Linderheid dazu gehört haben, den weder eines noch zwei der Güter hätten für ein eigenständiges Anwesen die ausreichende Fläche gehabt. Das Pachtgut begegnet uns zuerst als Puitzscheitz Boedem zo Wershoeue im Arenbergischen Erbpacht-, Zins- und Schatzregister von 1548 (AAE Akte D2594). Die bescheiden Pacht lässt auf einen geringen Umfang der Länder schließen. Das wird durch die Messung von 1566 bestätigt (Rainer Justen 600 Jahre Wershofen Seite 213). Der Ahrmuths Beendt – Pächter um 1566 - ist vielleicht die in dem Register von 1548 erwähnte wiese in der Armoidt, von der 4 sub (wohl der Maßeinheit Faß entsprechend, 10 sub waren 1 Malter) Korn kamen. Angesichts dieser Angaben überrascht die Verpachtung des Hoff und Gut genannt Putscheitz Bodten im Werßhover kirspell gelegen vom 8. September 1578 mit ihrer gegenüber 1548 unerwartet hohen Pacht. Pächter waren Krins Johans zu Werßhoven und seine Ehefrau Barbara. Daß die Haferpacht außergewöhnlich stark zugenommen hat, gibt Anlaß zu der Annahme, dass zu der 1566 genannten Ahrmuths beend weitere Grundstücke hinzugekommen waren. Weitere Nachrichten aus dem 16. und 17. Jahrhundert liegen nicht vor. Eine Verpachtung ist erst wieder 1718 bezeugt. |
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Butscheidts Seiffen |
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erscheint zunächst als Puitzscheidtz Siffen zo Wershoeue wie auch Butscheid Boden im Arenberger Register von 1548. Die Getreideabgaben von 2 Malter Korn und 3 Malter Hafer von 1548 waren nicht wesentlich höher als bei Butscheids Boden. Beide Güter müssen annähernd dieselbe Größe gehabt haben. Bei der Gütermessung von 1566 wurde Buttscheit Seiffen mit einer Reihe von Grundstücken zusammengefasst, die als Druitgens Erve bezeichnet wurden (AAE Akte D 1603). Der bei dieser Messung angefertigte Lageplan ist noch vorhanden. |